Tuning

In über 40 Jahren Beschäftigung mit dem Thema Hifi und High End sind uns viele Sachen untergekommen, die wir mit großer Neugierde ausprobiert haben. Warum? Weil es, so glauben wir, in der Natur des Musikbegeisterten liegt, zu versuchen, die Wiedergabe im heimischen Ambiente immer besser zu machen – insbesondere dann, wenn man sich oftmals teurere Komponenten gar nicht leisten kann. Aber was ist „besser“? Besser für uns ist es immer gewesen, noch näher an das „live“-Konzert heranzukommen und das zu Hause zu spüren, was man während eines „live“-Konzerts spürt: das Mitgehen, die Begeisterung, das Vergessen sonstiger Dinge, wenn man in der Lieblingsmusik aufgeht. Emotionen pur!

In der Regel ist man bei der Anlage zu Hause bestrebt, sich im Laufe der Zeit weiterzuentwickeln, was meistens mit der Anschaffung teurere Komponenten einhergeht. Ab einem gewissen Geldeinsatz merkt man aber oftmals, dass man möglicherweise gar nicht weiter gekommen ist und man ärgert sich, dass man zu viel Geld ausgegeben hat. Geräte, die zunächst „toll“ waren, nerven auf einmal, wenn man mit ihnen längere Zeit verbracht hat. Oder sie langweilen schlichtweg und die erhofften Emotionen während des Musikhörens bleiben aus.

Viele Menschen neigen dann dazu, und das kann man in vielen Forumsdiskussonen erleben, teureres Hifi zu verdammen bzw. es schlecht zu reden. Man liest dann Beitrage „meine Anlage zu €5.000 klingt genauso gut wie die für €50.000 und wer so viel Geld ausgibt, dem ist nicht zu helfen“ usw …

Das Problem ist aber meistens gar nicht die Anlage, sondern es sind die Rahmenbedingungen.!

Unsere Erfahrung ist es, dass man von seinem Budget mindestens die Hälfte zunächst einmal ausgeben sollte für 

  1. die resonanzarme Aufstellung der Anlage, also ein vernünftiges Racksystem und/ oder optimierte Gerätefüße;
  2. die Optimierung der Stromversorgung, denn Resonanzen aus der Netzspannung, die sich auf das Musiksignal modulieren, lassen sich hinterher nicht mehr beseitigen, wenn sie an der Quelle nicht „behandelt“ bzw. vermieden werden;
  3. die Raumakustik, wohl wissend, dass man sein schönes Wohnzimmer nicht immer mit oftmals hässlichen Absorbern und/ oder Diffuseren optisch belasten möchte bzw. kann – der Einsatz solcher kann aber sehr häufig deutlich geringer ausfallen, wenn man die o.g. beiden Aspekte bereits beachtet hat oder einen Subwoofer intelligent zum Einsatz bringt;
Im Folgenden zeigen wir Hersteller und deren Komponenten, die uns restlos überzeugt haben und die bei uns zu Hause in unserem privaten Hörraum zum Einsatz kommen. Es muss dabei auch nicht immer das teuerste Teil eines Herstellers sein, sondern man muss das sorgfältig ausprobieren, was im eigenen Hörraum und in der eigenen Anlage Sinn macht und letztlich optimal ist. Hier soll ganz bewusst das eigene Ohr entscheiden und nicht das, was vermeintlich in einem Magazin „fettgedruckt“ ist oder das höchste Preisschild hat oder den bekanntesten Markennamen. Kleinere Entwickler mit einem nicht so üppigen Marketingbudget bieten oftmals die bessere Lösung ….
CAD

CAD steht für Computer Audio Design und dahinter steckt Scott Barry – ein genialer Kopf mit sehr konsequenter Herangehensweise. 

Scott ist der Meinung, dass das Hauptproblem für schlechten Klang in dem Netzschmutz liegt, der auf Signalmasse/ Erde liegt und dass eine „Reinigung der Signalmasse/Erde“ von diesem hochfrequenten Rauschen die ganze Schönheit der Musik ungestört zum Vorschein bringt. 

Seine „Ground Controls“ (Ground = Erde) sind rein passive Bausteine, die Hochfrequenzstörungen in Wärme umwandeln. 

Das Ergebnis ist eine signifikant gesteigerte Dynamik, Musik auf schwärzesten Hintergrund und eine Raumabbildung mit extrem natürlicher Stimmenwiedergabe, die Gänsehaut erzeugt.

CenterStage2 Footers by Critical Mass Systems

Die CenterStage2 Footers sind ein ganz heißer Tipp zur Hebung der Gesamtanlage auf ein völlig neues Niveau!

Es handelt sich hierbei nicht einfach um ein typisches Vodoo aus dem Hinterzimmer, das für viel Geld an den geneigten Hifi-Enthusiasten gebracht wird, sondern um ein von einem Physiker erdachtes Design, das Energie der Geräte nicht totdämpft sondern aufnimmt und gezielt wieder abgibt. Klingt abenteuerlich? OK, bitte einfach probieren und sich dann ein Urteil bilden …

ISOL-8

ISOL-8 (sprich: ISOLATE = ISOLIEREN) ist das Unternehmen von Nic Poulson aus England. Nic hatte jahrelang bei der britischen BBC gearbeitet und dann, zusammen mit einem Partner, IsoTek gegründet. ISOL-8 ist Nic´s neuestes Unternehmen, in das alle seine Erfahrungen über die vielen Jahre eingeflossen sind. Hier entstehen die neuesten Innovationen von Nic, die sich zum Ziel gesetzt haben, die besten Netzfilter und Netzaufbereiter des Marktes anzubieten.

Nic´s Produkte sind extrem ausgereizt und überzeugen mit einer sehr hochwertigen Verarbeitung bei einem zeitlosen und bewusst reduzieren Design.

Im Angebot sind Geräte erhältlich, die nur „DC“ herausfiltern, was das häufigste Problem für mechanisches Trafobrummen ist, und solche, die zusätzlich noch eine weitergehende Netzreinigung vornehmen.

Andere ausgewählte Tuning-Produkte folgen in Kürze ...